Goldschmiede Betz & Trauringe.net


Direkt zum Seiteninhalt

Ausbildungsmöglichkeiten zum Goldschmied

Ausbildungsmöglichkeiten zum Goldschmied

Der klassische Weg zum Goldschmied ist eine Lehre mit dem Besuch einer gewerblichen Berufsschule. Die Ausbildungszeit dauert 3½ Jahre.
Neben der betrieblichen Berufsausbildung ist auch eine schulische Ausbildung möglich (Berufsfachschule). Die Schulzeit dauert zwischen 2 und 3½ Jahren in Vollzeituntericht.
Es gibt auch die Möglichkeit, Fachhochschulen/Hochschulen/Universitäten zu besuchen. Die Studiendauer beträgt mind. 8 Semester. An Kunsthochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Wissenschaftlichen Hochschulen/Universitäten besteht die Studienzusammensetzung aus verschiedenen Fächerkombinationen, die entsprechend des Studienabschlusses und den Möglichkeiten der Hochschule/Universität frei gewählt werden kann.
Adressen:

Staatliche Zeichenakademie Hanau, Akademiestraße 52, 63450 Hanau

Fachschule für Edelstein- und Schmuckgestaltung, Vollmersbachstraße 53, 55743 Idar-Oberstein

Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule, St.Georgen-Steige 65, 75175 Pforzheim

Fachschule für Schmuck und Gerät, Heidenheimer Str.1, 73529 Schwäbisch Gmünd
Das Ausbildungsberufsbild zum Goldschmied/in:

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
Berufsbildung
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
Inbetriebnehmen von Maschinen sowie Warten von Betriebsmitteln
Auswählen, Vorbereiten, Handhaben und Lagern von Werk- und Hilfsstoffen
Planen von Arbeitsabläufen
Messen und Kennzeichnen sowie Kontrollieren von Arbeitsergebnissen
Gestalten und Darstellen von Schmuck und Gerät
Umformen von Metallen
Trennen und Abtragen
Fügen
Legieren und Schmelzen
Anfertigen von Kleinwerkzeugen
Anfertigen von Schmuck mit Funktionsteilen
Anfertigen von Ketten
Anfertigen und Montieren von Zargen und Fassungen
Behandeln von Oberflächen
Erkennen, Zuordnen und Handhaben von Edelsteinen und organischen Stoffen.
Nach dem 2. Ausbildungsjahr wird die Fachrichtung festgelegt (Schmuck/Juwelen/Ketten).
Hier nun die Fachrichtung Schmuck:

Gestalten von Schmuck
Formen von Schmuck und Schmuckteilen mit Hämmern und Punzen
Vorbereitung und Durchführung von Schmuckguß
Ausführen von flächengestaltenden Techniken
Ausführen von Juwelentechniken
Fassen von Steinen in Zargen- und Krappenfassungen
Aufarbeiten, Reparieren und Umarbeiten von Schmuck
Planen und Anfertigen kompletter Schmuckstücke

Sie sollten nicht versäumen zu lesen, aus welchen Gesetzen sich die Ausbildungsverordnung-Goldschmied vom 2.April 1992 zusammensetzt:

Auf Grund des §25 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBI.IS.1112), der zuletzt durch §24 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBI.IS.2525) geändert wurde, und auf Grund des §25 der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Dezember 1965 (BGBI. 1966IS. 1), der zuletzt durch §25 Nr.1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBI.IS.2525) geändert wurde, verordnet der Bundesminister für Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Bildung und Wissenschaft oben genannte Ausbildungsverordnung.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü